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Was bisher geschah...

Ostereierfilzkurse in Boppard und Emmelshausen setzen Zeichen für Leben und Frieden

Filzostereier werden zu Hoffnungszeichen

Hasen, Küken, Punkte und Friedenszeichen zieren die Ostereier, die von den Teilnehmenden der Filzkurse in Emmelshausen und Boppard hergestellt wurden. Styroporeier wurden mit Filzwolle umwickelt und durch beständiges Bearbeiten mit der Filznadel gefilzt. Auf diese Weise entstanden unterschiedliche und individuelle Ostereier mit starken Botschaften, wie das blau-gelb-gefilzte Ei mit einer Friedenstaube.

Die Kurse, die vom Dekanat St. Goar in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung Rhein-Hunsrück-Nahe veranstaltet wurden, fanden unter der Leitung von Simone Heß statt. „Neben dem kreativen Schaffen hat Filzen auch etwas Meditatives, da man durch die ständige Wiederholung des Filzvorgangs zur Ruhe kommt und abschalten kann“, berichtet Frau Heß, die selbst schon zahlreiche Eier gefilzt hat. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren durchweg positiv: „Ich bin sehr zufrieden mit mir und dem Kurs“, resümiert eine Teilnehmerin. „Das Tolle an diesem Kurs ist, dass es so viele Farben zur Auswahl gibt und dass man mit anderen zusammen filzen kann“, ergänzt sie eine andere.

Welche Bedeutung die Ostereier haben, fasst Pastoralreferent Tobias Petry aus dem Dekanat St. Goar zusammen: „Das Ei gilt schon seit dem Urchristentum als Symbol der Auferstehung.“ Die harte, kalte Schale erinnere an ein geschlossenes Grab, doch im Inneren wachse neues Leben. Wie das Küken die tote Schale durchbricht, verlasse der auferstandene Jesus das Grab. Die Ostereier, die im Filzkurs hergestellt wurden, seien daher auf unterschiedliche Weise Hoffnungszeichen: „Zum einen geben sie ihre individuelle Botschaft weiter, wie den Wunsch nach Frieden, und zum anderen erinnern sie daran, dass der Tod nicht das letzte Wort hat, sondern das Leben letztlich siegt“, so Petry.

Aufgrund der positiven Rückmeldung sind weitere Filzkurse in Planung, wie beispielsweise das Filzen von Eulen im Herbst.

 

vier Schulklassen vormittags, touristische und Bopparder Besucher*innen nachmittags

Ausstellung „mehr Leben entdecken“ kam an

Wieder liegt ein erfolgreiches Kooperationsprojekt hinter dem „Schnittpunkt Jugendarbeit“. So nennt sich der Zusammenschluss kirchlicher Hauptamtlicher, die Jugendarbeit bzw. –pastoral als einen Arbeitsschwerpunkt haben: Ursula Malz, Gemeindereferentin der Pfarreiengemeinschaft Mittelrhein St. Josef, Christine Evers, Bildungsreferentin beim Bund der deutschen Sebastianus Schützenjugend, Carsten Kling, Gemeindereferent der Pfarreiengemeinschaft Vorderer Hunsrück, Tobias Petry, Pastoralreferent im Dekanat St. Goar, Susanne Mülhausen, pädagogische Referentin der Fachstelle für Kinder- und Jugendpastoral Bad Kreuznach und Hermann Schmitt, Leiter der JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael. Unterstützt wurde dieses Team durch die beiden Bundesfreiwilligen der JBS, Saskia Faßbender und der Fachstelle, Petra Janssens.

Aber zurück zur Ausstellung: Diese wurde im Rahmen des Seligsprechungsprozesses von Pater Richard Henkes konzipiert und übertrug Themen seines Lebens in die heutige Zeit. Zum Beispiel die Frage wofür mein Herz schlägt. Schüler*innen der BBS Boppard antworten auf diese Frage mit den folgenden Antworten: für die Oma, für jeden, für die Familie, für Freunde und Freundinnen, für die Friedensarbeit, für mich, für meine Schwester, für die Gesundheit, für meine Interessen, für den inneren Frieden mit mir, Pflanzen und Meer. In der Station „Miteinander Zueinander“ konnten die Besucher*innen anhand von kleinen Holzstühlchen Beziehungen zu ihnen wichtigen Menschen darstellen. Stehen die Stühle einander zugewandt oder die Lehnen gegeneinander. Viele Stellmöglichkeiten als Reflexion der eigenen Beziehung war hier möglich. In einer anderen Station wurde die Frage gestellt, was mein Leben hell macht. Auf einer berührungssensiblen Fläche konnten Begriffe zum Leuchten gebracht werden. In einer weiteren Station ging es um den Roten Faden im eigenen Leben. Kann ich ihn sehen oder ist er gerade durch den Tod des Partners gerissen, wie eine Besucherin berichtete. Gerade bei Schüler*innen war die Station „heute heilig?“ sehr beliebt, denn hier konnten sie aus Knicklichtern sich einen Heiligenschein fertigen. Die Ausstellungsmacher*innen schreiben zu dieser Station: „Da Gott jede*n heilig gedacht und gemacht hat, ist jede*r heilig, schon vor aller Leistung und allem was man sich geleistet hat. Diese Haltung schenkt Gelassenheit und Empathie.“ Einige nutzten auch das Buch vor dem Marienaltar um ihre Gedanken dort niederzuschreiben.

Mit dieser Ausstellung, die eine Woche lang in der Pfarrkirche St. Severus in Boppard zu sehen war, gelang es den Mitarbeitenden ein niederschwelliges Angebot zu machen, das die Besucher*innen mit sich selbst in Kontakt brachte, sie zur Ruhe kommen konnten in dieser ruhelosen Zeit. Text: jbs/hs

Werkkurs zur Herstellung Biblischer Erzählfiguren leistet einen Beitrag zur Verkündigung von Nächstenliebe und Frieden

Kleider machen Leute

Was haben der Apostel Petrus, Sankt Martin und ein Schafshirte gemeinsam? Manchmal handelt es sich dabei um dieselbe Person, die sich lediglich darin unterscheidet, was sie angezogen hat – zumindest bei den Biblischen Erzählfiguren (BEF).

„Kleider machen Leute“ lautete der Titel des Kurses, der vom Dekanat St. Goar in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung Rhein-Hunsrück-Nahe im katholischen Pfarrheim St. Hildegard in Emmelshausen Anfang März veranstaltet wurde. Unter der Leitung von Katrin Hoffmann, zertifizierte Kursleiterin für BEF, konnten die ca. 30cm großen Figuren hergestellt werden, die aufgrund ihres Sisalgestells beweglich sind und so unterschiedliche Gebärden und Körperhaltungen ausdrücken können. Zunächst sei irritierend, dass die Figuren kein Gesicht haben, berichtet eine Teilnehmerin. „Doch genau darin liegt die Besonderheit der Figuren“, beschreibt die Kursleiterin. Es handele sich nicht um Puppen, die dauerhaft denselben Gesichtsausdruck aufgesetzt haben und durch ihr Lächeln stets nur Freude verkörpern, sondern um Figuren, die wütend, nachdenklich oder freudig sein können. Durch die Kleidung, die speziell für die Figuren genäht wird, entstehen die Persönlichkeiten aus Bibel und Kirchengeschichte.

Dass die Redewendung „Kleider machen Leute“ besonders auf die Erzählfiguren zutrifft, wurde durch das Beispiel der Josefsgeschichte (Gen 37-50) verdeutlicht: das bunte Kleid, das schlichte Obergewand, der ägyptische Unterrock oder der Schmuck eines Angestellten am Hof des Pharaos versinnbildlichten die unterschiedliche Lebenssituation des alttestamentlichen Josefs.

Im Werkkurs sind 19 Figuren und sechs Babys entstanden, deren Einsatz vielfältig ist: im Kindergottesdienst, als Krippenfiguren oder bei der pädagogischen Arbeit im Kindergarten. Durch das Schleifen des Kopfes aus Styrodur, das Modellieren des Gesichts mit Modelliermasse, die individuelle Auswahl von Hautstoff und Perücke sowie das Bekleiden wird jede Figur einzigartig. „Einige wurden sprichwörtlich mit (Herz-)Blut fertiggestellt“, berichtet Hoffmann mit einem Augenzwinkern.

„Kleider machen Leute, doch die Leute, die die Kleider machen, stellen mehr als bloß Figuren her“, fasst Pastoralreferent Tobias Petry aus dem Dekanat St. Goar die Zielsetzung des Kurses zusammen. Durch ihre Arbeit mit den BEF leisten sie einen wichtigen Beitrag in der Verkündigung des christlichen Glaubens, indem sie von Gerechtigkeit, Nächstenliebe und Frieden erzählen. Diese „Frohe Botschaft“ zu hören und zu leben sei in diesen Tagen besonders notwendig, betont Petry.

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Erster Filzkurs zur Herstellung von Krippenfiguren

Herausfordernd, aber kreativ

Individuell gestaltete Krippenfiguren aus Filzwolle konnten die Teilnehmenden des neuen Kursangebots herstellen, das vom Dekanat St. Goar in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung Rhein-Hunsrück-Nahe veranstaltet wurde.

Die Kurse fanden unter der Leitung von Simone Heß an mehreren Abenden sowohl digital als auch präsentisch in Emmelshausen statt.

“Die bunte Filzwolle, die von der Konsistenz her an Watte erinnert, wurde mit speziellen Nadeln so bearbeitet, dass feste Figuren entstehen. Auf diese Weise stellten die Teilnehmenden die heilige Familie, Engel oder die heiligen drei Könige her”, berichtet Simone Heß.

Herausfordernd sei die Umsetzung des digitalen Kurses gewesen. Dazu wurden im Vorfeld Bestellungen aufgegeben, Pakete gepackt und verschickt, sodass die Teilnehmenden das benötigte Material hatten und vom eigenen Esstisch oder Büro vor dem PC mit der Gruppe filzen konnte. Anhand einer Präsentation wurden die einzelnen Arbeitsschritte erklärt, auf die im weiteren Kursverlauf individuell zurückgegriffen werden konnte. Dies sei zwar herausfordernder als der Präsenzkurs gewesen, aber eine gute Möglichkeit, gerade unter Coronabedingungen kreative Angebote durchzuführen und die Ergebnisse könnten sich sehen lassen, fasst die Referentin ihre Eindrücke zusammen.

“Es war ein toller Kurs, bei dem wir viel gelacht haben”, berichtet ein Teilnehmender des Präsenzkurses. “Wir sind froh, dass wir Simone Heß für diese Kurse gewinnen konnten, und freuen uns, wenn es eine Fortsetzung im nächsten Jahr gibt”, resümiert Tobias Petry aus dem Dekanat St. Goar die Veranstaltung. So seien bereits Kurse für das Filzen von Ostereiern in der Fastenzeit oder ein Nass-Filzkurs im Sommer in Planung.

2. kreisweite FamilienFreizeit

„Was hat mir die Zeit mit meinen Kindern gut getan.“

Zum zweiten Mal führte der katholische Trägerverbund bestehend aus der Jugendpastoral des Dekanats St. Goar, der Familienpastoral des Dekanats Simmern/Kastellaun und der JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael im Auftrag des Rhein-Hunsrück-Kreises die kreisweite FamilienFreizeit durch.

Auf Initiative des ehemaligen Landrats Dr. Marlon Bröhr ermöglicht es der Kreis Familien, die ansonsten keine finanziellen Mittel für einen gemeinsamen Urlaub haben, eine Woche eine Auszeit aus ihren alltäglichen Problemen zu nehmen, Zeit für sich und die anderen Familienmitglieder zu haben. Neun Familien nahmen teil, von der alleinerziehenden Mutter mit einem Kind, über eine Mutter mit vier Kindern bis zwei Familien mit jeweils fünf Kindern aus verschiedenen Beziehungen. Die Kinder waren zwischen eineinhalb und 17 Jahren alt.Bewusst wurde hier der Familienbegriff in all´ seinen Facetten angewendet.

Das Leitungsteam, bestehend aus Lisa Lorsbach, Tobias Petry und Hermann Schmitt sowie drei jungen Erwachsenen für die Kinderbetreuung gestaltete die Freizeit so, dass neben dem Ausflugsprogramm auch viel Zeit für die einzelnen Familien blieb, um gemeinsam etwas zu unternehmen. Alleine schon für eine siebenköpfige Familie eine Woche nicht kochen und einkaufen zu müssen, machte für eine Mutter die Fahrt zu einem Gewinn.

Zum zweiten Mal war die Jugendherberge in Niebüll Gastgeber für über 40 Personen. Nach der Ankunft galt es erstmal die Zimmer zu beziehen und sich umzuschauen, wo man/frau denn überhaupt ist. Erster Höhepunkt der Fahrt war der Sparziergang über den Deich und das Erleben des Wattenmeers. Für die Teilnehmenden eine neue Erfahrung. Auch die Überfahrt zur Insel Amrum am folgenden Tag und der dortige Sparziergang am Kiepstrand beeindruckte. Die Diakonie Niebüll veranstaltet für die Mütter und Väter einen Workshop zum Thema „Ressourcen“. Der Besuch der Boulderhalle FlensBloc ermöglichte es den Kindern und Erwachsenen neue Erfahrungen mit sich an der Kletterwand zu machen. Manche waren völlig überrascht, dass sie es schafften bis zur Decke zu klettern. Der Tagesausflug zum Aquarium auf Sylt mit Rochen und Haien beeindruckte vor allem die Kinder. So nah Fische zu sehen, ist im Alltag nicht möglich. Der letzte Tag der Freizeit stand den Familien zur freien Gestaltung zur Verfügung. Auch Zeiten nur für die Erwachsenen waren möglich, da die Kinderbetreuung zu diesen Zeiten, die Betreuung der Kinder mit Spiel- und Bastelangeboten übernahm.

In den Abendrunden wurde der jeweilige Tag reflektiert und in den Morgenrunden gab das Team den Familien jeweils eine Impulsfrage und ein Symbol mit auf den Weg: Leuchtturm, Tankstelle, Kletterelement. Zum Abschluss bekam jede Familie einen Leuchtturm, der eigentlich ein Pfeffer- bzw. Salzstreuer war geschenkt, um im Alltag einen Erinnerungsanker zu haben und sich die gemachten Erfahrungen zu vergegenwärtigen. Die Familien konnten gestärkt in ihren Alltag zurückkehren und nahmen neue Erfahrungen und Verhaltensweisen mit, die sie umsetzten möchten. „Ich werde das Zusammenleben mit meinem Partner neu ordnen“, sagte eine Mutter von fünf Kindern zum Abschluss.

Die Ausschreibung zur 3. kreisweiten FamilienFreizeit hat der Trägerverbund gewonnen und wird in den Herbstferien 2022 mit anderen Familien aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis nach Tirol fahren.

Erster Messdiener:innen-Erlebnistag im Dekanat St. Goar

„Können wir das bald wiederholen? Dann aber bitte einen ganzen Tag!”, lobt eine Teilnehmerin den ersten Messdienererlebnistag im Dekanat St. Goar, der Ende September an der Bischöflichen Realschule Marienberg in Boppard stattgefunden hat.

Insgesamt 28 Jugendliche aus Boppard und der Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein kamen zusammen, um in unterschiedlichen Workshops Teamgeist zu erleben, ihre eigenen Stärken neu kennenzulernen und sich kreativ auszudrücken. So konnten die Jugendlichen mit Günther Kaspari Bogenschießen, in anderen Workshops Brennbilder gestalten, Leinwände besprayen oder durch Upcycling aus Altem Neues entwerfen. Ein besonderes Teamerlebnis waren die biblischen Escape-Rooms, in denen die Teilnehmenden die Hochzeit zu Kanaa retteten bzw. die Isaeliten aus der Hand des Pharaos befreiten, sowie das Meistern des Tower of Power – ein erlebnispädagogisches Spiel, bei dem alle zusammenarbeiten, um die herausfordernde Aufgabe zu meistern. „Das war ein toller Tag. Und das Stockbrot war richtig lecker“, schilder ein Jugendlicher aus Boppard seine Eindrücke. „Die Zeit ist verflogen“, ergänzt eine Messdienerin aus der Pfarreiengemeinschaft Oberwesel.

Durchgeführt wurde der Tag von Haupt- und Ehrenamtlichen der Messdiener-Leiter:innen-Runde im Dekanat St. Goar. „Es ist bemerkenswert wie viele junge Menschen sich als Messdiener:innen in unserem Dekanat ehrenamtlich engagieren“, berichtet Pastoralreferent Tobias Petry. Der Messdiener-Erlebnistag sei als Dankeschön für ihren Einsatz gedacht, der nicht nur während der Pandemie alles andere als selbstverständlich sei. „Ein besonderes Dankeschön gilt außerdem Dietmar Rosenbach, ohne dessen Engagement der Tag so nicht umsetzbar gewesen sei“, so Petry.

Hermann Schmitt, Leiter der JugendBegegnungsStätte St. Michael, resümiert: „Das war eine rundum gelungene Veranstaltung. Und für nächstes Jahr gibt es bereits erste Ideen, die wir umsetzen wollen.“

Messdienerinnen und Messdiener erleben Live-Escape-Game im Kirchenraum

Jugendliche lösen Rätsel um verstummte Glocken

Große Aufregung herrschte in der katholischen Pfarrkirche St. Hildegard in Emmelshausen. Vorübergehend waren die Glocken verstummt, da der Küsterin ein schweres Buch auf den Kopf gefallen war und sie vergessen hatte, wo sich der Schlüssel zum Läuten befindet.

Diese Geschichte bildete die Grundlage des Live-Escape-Rooms für Messdienerinnen und Messdiener, der von engagierten Personen der Messdiener:innen-Leiterrunde des Dekanats St. Goar entwickelt und erprobt wurde. Ein Escape-Room ist ein erlebnisorientiertes Spiel, bei dem Rätsel gelöst, Hinweise gefunden und kombiniert werden müssen, um das Ziel des Spiels zu erreichen.

Dreizehn Jugendliche aus den Pfarreiengemeinschaften Vorderhunsrück und Boppard stellten sich dieser Aufgabe, lösten Rätsel, kombinierten Hinweise, erklommen den Glockenturm, spielten die Orgel und schafften es schließlich, in Teamarbeit die Glocken zum Klingen zu bringen.

 

„Mir hat es richtig viel Spaß gemacht, ich war noch nie im Glockenturm“, fasst eine junge Messdienerin aus Dörth ihre Erlebnisse zusammen. „Am besten hat mir gefallen, dass man selbst auf die Lösung kommen musste und nicht alles googlen konnte“, ergänzt sie ein anderer. „Auch ich bin sehr zufrieden mit dem, was wir gemeinsam erarbeitet haben“, lobt Carsten Kling, Gemeindereferent der Pfarreiengemeinschaft Vorderhunsrück, die Zusammenarbeit im Vorbereitungsteam. „Jede und jeder, der an der Entwicklung des Spiels beteiligt war, hat dazu beigetragen, dass dieses Erlebnis etwas Besonderes wird. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand“, fügt er schmunzelnd hinzu.

Zur Entstehung und Zielsetzung des Spiels berichtet Tobias Petry, Pastoralreferent im Dekanat St. Goar, dass es ursprünglich als digitales Begegnungsangebot für Messdienerinnen und Messdiener in der Pandemie entwickelt und später als Live-Escape-Game ausgebaut wurde. „Es verbindet spielerisch Kirchenraum, Messdiener- und Messdienerinnenarbeit und -gemeinschaft miteinander“, so Petry.

Das Escape-Game kann auf Anfrage im Dekanatsbüro ausgeliehen werden und ist in jedem Kirchenraum spielbar.