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Erste digitale Arbeitsgemeinschaft der Erzieherinnen

Katholische Kita als Ort interreligiösen Lernens

Die aktuell geltenden Corona-Bestimmungen schränken die Weiterbildungslandschaft weiter ein. Dem Ausfall von Fortbildungsmaßnahmen haben die Erzieherinnen und Erzieher der katholischen Kindertagesstätte Heiliger Goar in St. Goar einen Riegel vorgeschoben. Am 17. März fand die Arbeitsgemeinschaft der Erzieherinnen und Erzieher (AG) wie geplant statt: nur eben digital. Als Vorreiterin der katholischen Kitas im Einzugsgebiet der Dekanate Simmern-Kastellaun und St. Goar entschloss sich die Kita, die Veranstaltung als Videokonferenz durchzuführen.

Unter der Leitung von Pastoralreferent Tobias Petry (Dekanat St. Goar) erarbeiteten sich die Teilnehmenden das Thema „Im Anderen das Eigene sehen: Interreligiöses Lernen in der Kita“. Neben einem Einblick in die fünf Weltreligionen stand die Auseinandersetzung mit der Frage nach „interreligiösem Lernen“ sowie einer Überprüfung der pädagogischen Praxis im Fokus der Veranstaltung. Die Teilnehmenden arbeiteten in kleinen Gruppen von 2-3 Personen mit Mund-Nase-Schutz, Einhaltung von Abstand und regelmäßigem Lüften vor jeweils einem Endgerät. Neben den digitalen Möglichkeiten wurde durch ein vorab zugestelltes Konferenzpaket auch analog gearbeitet.

Vorbereitet wurde die AG, die Kooperation mit der KEB Rhein-Hunsrück-Nahe stattfand, von einem Organisationsteam, das sich aus den pastoralen Begleitern der beiden Dekanate und zwei Erzieherinnen aus dem Dekanat St. Goar zusammensetzte. „Uns ist wichtig, dass die AG Praxisrelevanz für die Einrichtungen hat. Daher ist die Mitarbeit der beiden pädagogischen Fachkräfte für die Durchführung hilfreich und bedeutsam“, berichtet Tobias Petry.

Der Mut, sich auf dieses Format einzulassen, hat sich bezahlt gemacht, wie sich in den Rückmeldungen der Teilnehmenden zeigt. „Für mich war es die erste Erfahrung mit einer Videokonferenz. Und ich bin zufrieden mit dem, was wir erarbeiten konnten“, meldet eine Teilnehmerin zurück. „Ich empfand die AG als bereichernd: inhaltlich und persönlich. Denn so haben wir uns zum ersten Mal seit langem wieder als ganzes Team sehen und gemeinsam thematisch arbeiten können“, ergänzt eine andere.

„Die AG hat deutlich gemacht, dass es beim interreligiösen Lernen vor allem um eins geht: (Lern-)Räume zu eröffnen, in denen mit den Kindern Gemeinsamkeiten und Unterschiede entdeckt, benannt und ins Gespräch gebracht werden können. So ist die katholische Kita ein wichtiger Ort interreligiöser Bildung, an dem aus der eigenen religiösen Verwurzelung heraus eine Willkommenskultur und eine Begegnung auf Augenhöhe für alle Menschen erwächst“, fasst Petry die Veranstaltung zusammen.

1. Digitales Bibelteilen

Am 18. März fand erstmals im Dekanat ein digitales Bibelteilen statt. Über Videokonferenz haben sich einige Teilnehmende getroffen, um sich über Markus 4,35-41 auszutauschen und die Bibelstelle ins Heute zu übertragen.

Kita-Kinder malen Weihnachtsgrüße für Patienten im Heilig Geist

„Eine tolle Aktion, die Farbe in den Krankenhausalltag zaubert“

Den Advent oder vielleicht sogar Weihnachten im Krankenhaus verbringen zu müssen, ist für Patienten nicht einfach. Umso schöner ist es, dass Kinder der Kita Franziska aus Buchenau und der Kita St. Ägidius aus Bad Salzig bunte Bilder mit Weihnachtsgrüßen für das Heilig Geist gemalt haben. "Das ist eine tolle Aktion, die nicht nur Farbe in den Krankenhausalltag zaubert, sondern auch ein Zeichen dafür ist, dass andere an uns denken. Das tut den Patienten gut, aber natürlich ebenso unseren Mitarbeitern, die sich auch an den Feiertagen rund um die Uhr um unsere Patienten kümmern", erklärt Jörg Geenen, Kaufmännischer Direktor im Heilig Geist in Boppard. Vermittelt wurde die Aktion über den Pastoralreferenten und Sabine Brühl-Kind, die als neue Krankenhausseelsorgerin im Heilig Geist tätig ist. Die Bilder der kleinen Künstler verschönern nun den Eingangsbereich des Krankenhauses und werden auf Wunsch auch in Patientenzimmern aufgehängt.

Den Presseartikel mit Foto finden Sie hier.