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Wochenimpulse

Wochenimpulse des Dechanten Herrmann-Josef Ludwig finden Sie auf unserer Facebook-Seite: Hoffnungs.Voll 

Spirituelle Gedankenanstöße

  • Herbstgedanken!

    November!
    Die Blätter fallen, die Tage werden kürzen. 
    Die Anzahl der an Corona erkrankten Menschen geht drastisch in die Höhe!
    Die Politik reagiert!
    Verstärkte Kontaktbeschränkungen und neue Verordnungen kommen auf uns zu. 
    Verschwörungstheorien verbreiten sich!
    Das Thema Pandemie geht tiefer, als wir das an der Oberfläche erleben.

    Da stellt sich mir die Sinnfrage.
    Für was ist das alles gut?
    Was bedeutet das für mein Weltbild?
    Welche positive Energie kann ich all dem entgegenstellen?
    Was gibt mir Kraft und Zuversicht, Halt und Mut in dieser Zeit?

    Da haben wir doch etwas! 
    Die Liebe Gottes, durch Jesus Christus! Sie schenkt uns Hoffnung, Zukunft und Zuversicht. 

    Ich habe meine Patentante, die schwer erkrank ist, gefragt, was ihr in dieser schwierigen Zeit Hoffnung  und Zuversicht gibt?
    „Die Hoffnung lässt mich zuversichtlich in die Zukunft schauen und lehrt mich, dass alles Sinn macht, so wie es ist. Das Gott mit mir geht, mich begleitet und mir in schwierigen Zeiten Kraft gibt durchzuhalten. Das schenkt mir auch in dieser Lage Freude und Dankbarkeit.“
    Auf die Pandemie übertragen bedeutet das für mich, achtsam zu sein und keine Panik, sondern Zuversicht auszustrahlen, weil  Gott auch da mit uns geht!
    In jeder Krise steckt auch eine Chance! 

    Dechant Ludwig hat es so ausgedrückt:
    „Die Pandemie ist keine Strafe Gottes, sondern die Frucht unseres Handelns.“
    Es gilt jetzt den Blick in die Zukunft  zu richten, unser Handeln zu hinterfragen und 
    Werte wie Vertrauen, Liebe und Zuversicht in den Mittelpunkt zu stellen.
    Zukunft entwickelt sich aus der gelebten oder nicht gelebten Verantwortung im Heute und Jetzt!
    Die gelebte Verantwortung des Menschen und die ausgestreckte Hand Gottes, die wir dabei ergreifen dürfen, können uns durch diese schwierige Zeit in eine bessere Zukunft führen. 

    Karola Vogel

  • Adventszauber

    Nach dem Herbst, mit seinen loslassenden Energien, gehen wir nun in die winterliche Stille.
    Dabei dürfen wir den Zauber der Adventszeit genießen.
    Die vielen wärmenden Lichter schaffen eine besondere Atmosphäre und laden dazu ein, 
    die Stille zuzulassen und auszuhalten.
    Vielleicht hilft uns das ja auch im Alltag, etwas ruhiger und gelassener zu  werden. 
    Jede und Jeder von uns hat die Freiheit, seine Advents- und Lebenszeit zu gestalten.
    Ich habe die Wahl, ruhig oder hektisch zu sein, dankbar oder undankbar.
    Ich habe die Wahl, friedvoll und gelassen zu sein, zu vergeben und zu verzeihen, oder aufzubrausen und unversöhnlich zu bleiben.
    Ich habe bei allem die Wahl, weil Gott mir einen freien Willen geschenkt hat. 
    Egal was ich wähle, das Helle, Lichtvolle, Friedvolle, Versöhnende, Tolerante, Verständnisvolle, 
    die Liebe,
     oder
    die Dunkelheit, die Unversöhnlichkeit, die Rastlosigkeit, die Hektik, die Rücksichtslosigkeit, den Egoismus.
    Die Verantwortung für das jeweilige Verhalten übernehme ich selbst.
    Versuchen wir in dieser Adventszeit wieder neu, das Vertrauen zu dem Gefühl der Liebe aufzubauen, das Gott jedem Menschen geschenkt hat. 
    Mit dem Verstand können wir diese Liebe nicht wahrnehmen und erklären, aber mit dem Herzen fühlen.
    Dabei ist eines völlig gewiss: 
    Eines Tages werden wir zu Gott zurückkehren und seine grenzenlose Barmherzigkeit und seine Liebe zu uns erkennen und verstehen. 
    Damit wir dann nicht mit leeren Händen vor ihm stehen, möge uns die Adventzeit in die Stille führen, unsere Herzen hell machen und in eine segensreiche Richtung lenken. 

    Karola Vogel