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Synodenumsetzung im Bistum Trier

Nächster Schritt: Sondierungsphase

Seit Februar 2021 läuft die sog. "Sondierungsphase", die u.a. die Bereitschaft zu Fusionen der bestehenden Pfarreiengemeinschaften und die Bildung eines Pastoralen Raumes ausloten und vorbereiten will.

Ausführliche Informationen zum Sondierungsprozess erhalten Sie auf der Homepage des Bistums Trier.


Informationsveranstaltungen am 25. und 26. März 2021

Der nächste Schritt zur Umsetzung der Synodenergebnisse erfolgt lokal

Im Dekanat St. Goar ist die Sondierungsphase des Bistums Trier gestartet. Mit zwei Videokonferenzen am 25. und 26. März 2021 haben sich über 50 Interessierte aus den Gremien und Pfarreiengemeinschaften über den aktuellen Stand der Umsetzung der Synodenergebnisse informiert.
Wie kann das kirchliche Leben in Zukunft gestaltet werden? Diese Frage stellt sich das Bistum Trier. Die Ergebnisse der Synode geben darauf Antworten und Hinweise. Um die daraus resultierende Veränderung und Neuorientierung umzusetzen, erfolgt nun als weiterer Schritt die Sondierungsphase, die vorgestellt wurde. Die Teilnehmenden aus dem ganzen Einzugsgebiet des Dekanats konnten die diözesanen Beauftragten, Gabriele Kloep-Weber, Guido Goliasch sowie den ehrenamtlich-mitarbeitenden Benedikt Schmitt, aber auch die lokalen Beauftragten, Petra Kollmar, Michael Knipp und Norbert Jansen, kennenlernen. Die Beauftragten begleiten die Sondierungsphase vor Ort im Team. 
Die lokalen und diözesanen Beauftragten gewährten den Teilnehmenden einen Einblick in die nächsten Schritte auf dem Weg zur Errichtung des Pastoralen Raums Boppard. Zugleich konnten sich die Teilnehmenden untereinander über Ihre Gedanken austauschen und Ihre Fragen stellen.
„Die Sondierungsphase dient dazu, vor Ort auf das zu hören, was die Menschen bewegt, also Stimmungen und Fakten zusammenzutragen. Diese können für ein baldiges Zusammengehen der Pfarreien innerhalb einer Pfarreiengemeinschaft (oder auch darüber hinaus) sprechen, oder auf einen länger andauernden Entwicklungsprozess hinweisen“, berichtet Petra Kollmar. Sondierung solle dabei in sachlicher (Personal, Vakanzen, Gremien, Finanzen), sozialer (Veränderungs-bereitschaft, Bewusstsein über Orte von Kirche, Synodenergebnisse) und zeitlicher Dimension (Schritte zur Gründung des pastoralen Raums und zur Planung von Fusionsprozessen) die Pfarreiengemeinschaften und Pfarreien betrachten. 
Ob und wann welche Pfarrei mit anderen Pfarreien zusammengehen möchte, entscheiden die Mandatsträgerinnen und Mandatsträger vor Ort. Die Sondierung unterstützt dabei, einen „Fahrplan“ zu entwickeln, in welchem Tempo diese Entwicklung entstehen kann, und zu benennen, welche Unterstützung dazu noch hilfreich wäre. 
Die Ergebnisse der Sondierung sollen Ende Juni vorliegen. Die nächsten Schritte beinhalten eine „individuelle Klärung in den Gremien der Pfarreiengemeinschaften und eine Übergabe des Votums an die Sondiererinnen und Sondierer durch ein gemeinsames Treffen auf der Ebene der Pfarreiengemeinschaft. Abschließend soll es ein Treffen aller Interessierten geben, das auf die gesamte Perspektive für den pastoralen Raum schaut“, so Guido Goliasch.
Rückfragen und weitere Informationen zum Sondierungsprozess erhalten Sie z.B. auf der Bistumshomepage sowie bei den Sondierungsbeauftragten.